Pflege und Tipps
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Pflege und Überwintern

Damit Sie viel Freude an Ihrem Lounge-Garten haben benötigen die Pflanzen die richtige Pflege.

 

Pflegetipps für Kübelpflanzen

Kübelpflanzen sind eine Bereicherung für jeden Gartenliebhaber.

Unsere Gehölze aus der Lounge Garden® Serie  lassen sich gut als Kübelpflanze halten, so kann man ihre Besonderheiten wie z.B. die wunderschönen Blüten, das dekorative Laub, oder den aromatischen Duft direkt im grünen Wohnzimmer auf Balkon und Terrasse, aber natürlich auch im Garten über viele Jahre genießen.

Kübelpflanzen pflegen

Pflanzen im Kübel können genauso schnell und kräftig wie im Gartenboden wachsen. Allerdings gelten im Kübel andere Bedingungen als im Erdreich. Der Raum für die Wurzeln ist begrenzt, so dass Wasser- und Düngerzufuhr unbedingt auf den beengten Platz abgestimmt werden müssen. Gießen ist das A und O bei Kübelpflanzen – besonders in heißen Sommern! Die meisten Pflanzen vertragen keinen ausgetrockneten Wurzelballen. Mit dem Finger lässt sich nachprüfen, wie feucht der Boden noch ist. Lassen sie sich auch von andauerndem Regen nicht täuschen: besonders dicht gewachsene oder unter Vordächern stehende Pflanzen bekommen kaum etwas von den Regentropfen ab.
Auch Staunässe ist zu vermeiden. So sollte man auf eine gute und vor allem ausreichende Drainage achten. Dazu eignen sich Ton- oder Keramikscherben, große Kiesel und kleinere Steine als untere Schicht im Kübel, damit ein guter Wasserabzug gewährleistet wird.

Spätestens alle 3 Jahre sollte die Kübelpflanze umgetopft und mit frischer Erde versorgt werden.

Nehmen Sie dazu die Pflanze vorsichtig aus dem alten Kübel und entfernen Sie möglichst viel lockere Erde. Es ist kein Problem, wenn dadurch auch etwas Wurzelmasse verloren geht. Dies regt ganz im Gegenteil die Wurzelbildung der Pflanze neu an. Anschließend können Sie den Ballen - mit möglichst viel frischer Erde - wieder in einen neuen oder in den alten Kübel einpflanzen.
Die meisten Kübelpflanzen werden in normale Blumenerde getopft. Gerade bei Pflanzen, die mehrere Jahre im gleichen Kübel stehen sollen, muss man jedoch darauf achten, ein qualitativ hochwertiges und strukturstabiles Substrat zu verwenden, das beim Abtrocknen nicht verdichtet. Der Kübel selber sollte nicht direkt auf dem Boden stehen. Entweder stellt man ihn auf locker verlegte Steine oder verwendet handelsübliche Abstandshalter.

Kübelpflanzen düngen

Gedüngt werden die meisten Kübelpflanzen regelmäßig, wenn auch zurückhaltend. Will man sich nicht die Mühe machen, jede Pflanze mit speziellem Düngemittel zu behandeln, eignet sich für Kübelpflanzen ein Standard Blühpflanzen- bzw. Grünpflanzendünger, allerdings mit möglichst hohem Guanoanteil. Langzeitdünger empfehlen sich weniger für Kübelpflanzen, auch wenn diese mehrjährig sind. Durch stetige, kontrollierte Düngergabe bleiben Sie flexibel - Fehler können leichter behoben werden.

Kübelpflanzen Schneiden/Schnitt

Ein Rückschnitt im Frühjahr vor der Blüte tut den meisten mehrjährigen Kübelpflanzen gut. Allerdings müssen sie alle unterschiedlich behandelt werden. Rosengehölze zum Beispiel vertragen einen kräftigen Stutzschnitt, während Hortensien einen eher gemäßigten Schnitt bevorzugen.
Aber sehen Sie auch unsere speziellen Pflegetipps für Rosen und Hortensien!
Bitte beachten Sie bitte, das Bambus keinen Rückschnitt verträgt!

Kübelpflanzen überwintern

Durch den besonderen Umstand, dass Kübelpflanzen ihre Wurzeln sozusagen oberhalb des Gartenbodens haben, benötigen auch sonst winterharte Pflanzen Winterschutz. Falls möglich, stellen Sie Ihre Kübelpflanzen über die Wintermonate an einen geschützten Standort. Vermeiden Sie sehr sonnige und auch sehr windige Plätze. Nicht winterharte Pflanzen müssen selbstverständlich frostfrei überwintert werden.  Zudem sollte das Gefäß auf einer Styroporplatte oder Ähnlichem stehen.

Packen Sie gerade den Topf mit Winterschutzvlies fest ein – so schützen Sie den Wurzelbereich vor stark schwankenden Wechseltemperaturen zwischen Tag und Nacht. Mit einem Kokosstrick kann das Vlies zudem dekorativ befestigt werden.
Gerade Immergrüne Gehölze wie z.B. der Bambus, die Glanzmispel  oder der Lebensbaum benötigen auch im Winter eine ausreichende Wasserversorgung – witterungsorientiertes Gießen zu frostfreien Zeiten beugt dem Vertrocknen vor.
Wenn Sie diese Tipps beachten, werden Sie viel Jahre viel Freude mit Ihren Lounge Garden® Gehölzen haben!

Gestalten Sie Ihre grünen Lieblingsplätze –Sonne und Wolken gestalten sie mit!

Pflegetipps für Hortensien

Standort

Ähnlich wie Rhododendron gedeihen Hortensien am besten in halbschattiger Lage. Der pH-Wert des Bodens sollte im leicht sauren bis sauren Bereich liegen. Auf kalk­haltigen Böden lässt sich der pH-Wert durch die Zugabe von Rhodo­dendron­erde oder Torf absenken. Der Boden sollte locker durchlässig und immer leicht feucht, aber nicht nass sein, da Hortensien sehr empfind­lich auf Schwankungen in der Wasser­versorgung reagieren. Zu starke Sonnen­ein­strahlung zusammen mit großer Hitze führen bei Hortensien oft zu Blatt­verbrennungen.

Düngung

Hortensien stellen keine allzu hohen Ansprüche an die Nähr­stoff­ver­sorgung. Eine leichte Dünger­gabe im Früh­jahr und evtl. im Juni/Juli mit speziellen Hortensien- oder Rhododen­dron­düngern ist voll­kommen ausreichend.

Besonderheit bei Bauernhortensien – Blütenfärbung

Blau blühende Hortensien reagieren hinsicht­lich ihrer Blüten­aus­färbung stark auf den pH-Wert des Bodens und des Gieß­wassers, d.h. im sauren Bereich blühen sie leuchtend blau und im höheren pH-Bereich wechselt die Blüten­farbe über Lila bis nach Rosa. Die Blau­färbung beruht auf dem pflanzen­ver­fügbaren Aluminium, das nur im sauren Boden gelöst vor­kommt. Bei Bedarf kann man spezielle Hortensien­dünger, die Aluminium enthalten, anwenden. Außerdem sollte möglichst mit Regen­wasser gegossen werden, da Leitungs­wasser in der Regel sehr kalk­haltig ist.
Es können sich jedoch nicht alle Hortensien blau färben. Weiße Hortensien ändern ihre Farbe nicht. Und auch rote und einige rosa Sorten werden auch bei saurem Boden nicht blau. Wer also sicher gehen möchte, dass seine Hortensie blau blühen kann, sollte schon eine blau blühende Pflanze kaufen.

Schnittmaßnahmen

Bauernhortensien sollten möglichst wenig geschnitten werden, da die Blütenan­lagen meist am Vorjahres­holz gebildet werden.
Die Schnittmaßnahmen sollten am besten im Frühjahr nach dem Frost er­folgen, da man jetzt erkennen kann, wo die Pflanzen aus­treiben. Man entfernt dann das tote Holz und die abge­blühten Blüten­stände kurz unterhalb der Blüte. Zur Verjüngung des Strauches kann man die Hortensie alle 3 bis 4 Jahre kräftig zurück­schneiden. In dem Schnitt­jahr hat man dann zwar kaum Blüten, aber im Folgejahr ist der Flor umso üppiger.
Um einen buschigen Wuchs bei Rispen- und Wald­hortensien zu erzielen, werden die Triebe nach den letzten starken Frösten bis auf etwa 50 cm eingekürzt. Damit wird gewähr­leistet, dass weniger, aber dafür umso stärkere Triebe gebildet werden, die dann auch die Kraft haben, der Last der Blüten zu trotzen.

Hortensien in Töpfen

Wenn man Hortensien dauerhaft im Kübel kultiviert, sollte man einen aus­reichend großen Topf und einen halb­schattigen Standort wählen. Es ist sehr wichtig, die Pflanze durch eine ausge­wogene Düngung mit genügend Nähr­stoffen zu versorgen. Die Be­wässerung muss vor allem in der warmen Jahres­zeit täglich erfolgen. Der Ballen darf nie ganz aus­trocken, aber auch nicht zu nass sein, da bei an­haltender Nässe und / oder verhindertem Wasser­ablauf, die Wurzeln ge­schädigt werden können. Der Kübel sollte mög­lichst auf Füßen stehen, damit über­schüssiges Wasser unge­hindert ablaufen kann.
Zur über­winterung packt man den Kübel mit Winter­schutz­matten ein und stellt ihn an einen ge­schützten Platz im Garten oder am Haus.

Pflegetipps für Rosen

Standort und Bodenansprüche

Rosen bevorzugen einen sonnigen Standort mit leichter Luftbewegung. Viel Licht und Sonne sorgen für ein kräftiges Wachstum, üppige Blüten und einen lang­anhalten­den Blüh­zeitraum. Da Rosen tief wurzeln, empfiehlt sich ein leicht durch­lässiger, tief­gründiger Boden mit einem hohen Humus­anteil. Der pH-Wert soll im Bereich von 5,5 – 6,5 liegen, d.h. im neutralen Bereich. Pflanzungen unter Bäumen und auf nassen Böden sowie Standorte, auf denen zuvor schon Rosen wuchsen, sollten vermieden werden.

Düngung

Zum Zeitpunkt des Kaufes sind die Premium­rose best­möglich versorgt und können ohne weiteres Düngen jeden Garten verschönern. Nach der Sommer­blüte kann man durch eine zusätz­liche Nach­düngung mit speziellem Herbstdünger, ein optimales ausreifen der Pflanzen gewähr­leisten, so dass die Rosen gestärkt durch den Winter gehen kann! In den Folge­jahren sollte die Rosen im Frühjahr eine Start­düngung erhalten und nach der ersten Blüte eine Nach­düngung. Dazu verwendet man am besten spezielle Rosendünger.

Schnittmaßnahmen

Kletter- und Strauchrosen sollten so geschnitten werden, dass die Pflanze sich immer wieder verjüngt. Also entfernt man 3-4 Jahre alte Triebe komplett. Das fördert das Hervor­bringen junger Triebe, die fantastisch blühen. Das große Pflanzen­gerüst bleibt dabei erhalten. Edel-und Beet­rosen werden bis auf ca. 10 cm zurück geschnitten. Grund­sätzlich findet der Rück­schnitt nach dem Winter statt. Im Herbst sollten letzte Blüten sowie nicht ganz gesunde oder verletzte Triebe entfernt werden.

Pflanzung in Beeten

Bei der Pflanzung muss sorgfältig darauf geachtet werden, dass das Pflanzloch ausreichend groß, d.h. mindestens doppelt so groß wie der Wurzel­ballen, und ca. 40 cm tief ist. Die Sohle des Pflanz­loches sollte aus­reichend locker sein, um ein gute Neu­bildung der Wurzeln zu gewähr­leisten. Beim Einpflanzen ist darauf zu achten, dass die Wurzeln nicht gebogen sind und die Veredlungs­stelle ca. 5 cm tief in der Erde liegt. Nach dem Angießen wird die Rose angehäufelt. Bei der Pflanzung kann man bereits organischen Dünger, der seine Nährstoffe langsam abgibt, beigeben.

Rosen in Töpfen und Kübeln

Für eine dauerhafte Rosenkultur im Kübel sollte man ein ausreichend großes Pflanzgefäß wählen. Aufgrund der tiefen Wurzeln empfehlen sich eher hohe Töpfe. Alle Pflanzgefäße benötigen ausreichend Bodenlöcher, damit die Rose bei Regenfällen keine ‚nassen Füße‘ bekommt. Empfehlens­wert ist eine 5 cm starke Drainage­schicht aus Kies oder Blähton im Topfboden. Füße unter dem Topf sorgen für einen ungehinderten Wasser­abfluss. Da die Rose in der Regel über mehrere Jahre im Kübel kultiviert wird, sollte man viel Wert auf eine gute Pflanzerde legen. Der Fachhandel bietet hier spezielle Rosenerden an. Die Pflanzung selber erfolgt so, dass die Wurzel ausreichend viel Platz (ca. 10 cm rundherum) zur Entfaltung hat und die Veredlungs­stelle etwa 5 cm unter der Erde ist. Während der Wachstums­phase muss darauf geachtet werden, dass der Kübel nie austrocknet. Die Düngung erfolgt optimaler Weise über Langzeitdünger im Frühjahr. Wie auch Gartenrosen, sollten die Rosen im Kübel ab Sommermitte mit Herbstdünger versorgt werden, um eine gute Aushärtung zu erreichen.

Überwinterung

Ausgepflanzte Rosen werden vor dem Winter angehäufelt. Höhere Triebe werden vor Wind und Sonne durch Reisig oder spezielle Wintervliese geschützt. Topfrosen stellt man so, dass sie sowohl vor direkter Sonnen­strahlung als auch vor Wind geschützt sind. Außerdem kann man Kübel und Pflanze mit speziellen Vliesen oder anderen Materialien aus dem Fach­handel umwickeln. Dies dient zum Schutz, kann aber zusätzlich auch eine schöne, winterliche Dekoration sein.